Was ist Bruchgold?



Die wenigsten Leute wissen, was Bruchgold eigentlich ist, obwohl man immer häufiger davon hört. Eine vage Vorstellung hat man natürlich, wenn man den Begriff betrachtet, aber kaum ein Laie kann sich unter Bruchgold auf Anhieb etwas Konkretes vorstellen.

Fachleute bezeichnen alle Arten von defekten Schmuckstücken oder anderen Gegenständen als Bruchgold. Dabei kann es sich zum Beispiel um Goldketten oder auch um Goldringe handeln, um Uhren oder Ohrringe. In sehr vielen Haushalten sind solche Schmuckstücke vorhanden und bilden dabei eine versteckte Vermögensreserve. Manche Leute wissen gar nicht, welch kleines Vermögen da in der Schublade schlummert.

Wie bemisst sich der Wert von Bruchgold?


Einen Gebrauchswert besitzen defekte Schmuckstücke aus Gold natürlich nicht mehr. Vielfach führt jedoch ein ideeller Wert dazu, das Bruchgold zu Hause aufzubewahren. Häufig handelt es sich um Familienerbstücke oder Erinnerungsstücke. Unter dem Aspekt der Geldanlage ist hiergegen zunächst wenig einzuwenden, denn Gold ist Gold.

Wenn man doch irgendwann das Bruchgold verkaufen möchte, dann orientiert sich der Verkaufspreis weder am Ursprungspreis des Gegenstandes, noch an seinem Zustand, sondern am aktuellen Goldpreis. Zugrunde gelegt wird also der reine Materialwert. Je reiner das Gold, desto wertvoller ist es natürlich.
Wer die Wahl hat und keinen Zeitdruck, der sollte sein Bruchgold zu einem Zeitpunkt verkaufen, wenn der Goldpreis hoch liegt und er einen guten Preis dafür erzielen kann. Auch von Anbieter zu Anbieter unterscheiden sich die Ankaufspreise mitunter erheblich – ein Vergleich vor dem Bruchgold-Verkauf ist also Pflicht.
Der Ankauf von Bruchgold auf dem Postweg oder in einem Ladengeschäft stattfinden.