Goldbarren.cc
Gold und Silber - Die Geldanlage Goldbarren
Zahngold
Manche Menschen tragen ein kleines Vermögen ständig in ihrem Mund mit sich herum – die Rede ist vom Zahngold. Im Mund erfreut sich Gold als Alternative zu Amalgam oder Keramik ungebrochener Beliebtheit. Ein Hauptgrund liegt darin, dass Füllungen mit dem Edelmetall auch von Allergikern gut vertragen werden. Brücken und Kronen werden aus Gold gefertigt.
Bei Zahngold handelt es sich jedoch nie um reines Gold, sondern immer um Legierungen. Dabei kommen andere Edelmetalle, wie etwa Silber, Palladium oder Platin, zum Einsatz. Aber auch weniger wertvolle Spurenelemente wie Eisen, Aluminium oder Zink sind in diesen Goldlegierungen mitverarbeitet.
Nach einem Austausch des Zahnersatzes hat das Zahngold seinen Zweck erfüllt und ist zunächst totes Kapital. Der Zahnarzt hat die Pflicht, das Zahngold dem Patienten zu geben, aber dieser weiß häufig nichts damit anzufangen. Dabei gibt es die Möglichkeit, es zu verkaufen.
Wie wertvoll ist Zahngold?
Der Wert des Zahngoldes ist von seiner Reinheit abhängig. Hier sind alle Abstufungen möglich. Häufig handelt es sich um Legierungen. Das Zahngold muss in gereinigtem Zustand eingeschmolzen werden. Zuvor wird das Gold in einer Reihe von chemischen Prozessen von den anderen Bestandteilen abgetrennt. Das Gewicht des dann noch verbliebenen Goldes ist ausschlaggebend für den Verkaufserlös.
Die Reinheit ist allein anhand der Farbe des Zahngoldes kaum feststellbar. Daher ist es bei einem seriösen Ankauf von Zahngold nicht möglich, vorher einen genauen Preis zu nennen.
Ein weiterer Wermutstropfen beim Verkauf von Zahngold ist, dass die Kosten, die bei der Trennung des Goldes von den übrigen Bestandteilen des Füllmaterials anfallen, meistens vom Verkäufer getragen werden müssen. Der tatsächliche Erlös beim Verkauf von Zahngold verringert sich auf diese Weise also nochmals.
